In diesem Beitrag 2 min · Webdesign
Viele Unternehmens-Websites sehen auf den ersten Blick ordentlich aus. Trotzdem kommen weniger Anfragen, die Mitarbeiter pflegen lieber nichts mehr ein, und am Telefon hört man immer öfter: „Ich habe Sie eigentlich woanders gefunden.“ Fünf Zeichen, die dafür sprechen, dass Ihre Website nicht mehr trägt — und was Sie selbst dagegen tun können.
Mobile Darstellung ist ein Glücksspiel
Mehr als zwei Drittel aller Besucher kommen heute mit dem Smartphone auf Ihre Seite. Wenn Bilder über den Rand laufen, Buttons sich überlappen oder Text bei zwei-spaltigen Layouts zur unleserlichen Bandnudel wird, springen die meisten ab — ohne dass Sie es bemerken, weil Sie selbst meist am Desktop arbeiten. Öffnen Sie Ihre Startseite jetzt am Handy. Halten Sie es senkrecht. Lässt sich alles erfassen, ohne zu zoomen?
Sie können selbst nichts mehr ändern
Eine gute Website wird nicht einmal gebaut und dann eingefroren. Aktuelle Öffnungszeiten, neue Leistungen, ein anderer Ansprechpartner — kleine Änderungen sollten ohne Agentur-Anruf machbar sein. Wenn Sie für jede Wort-Korrektur eine externe Person brauchen, ist die Technik im Weg. Moderne WordPress-Block-Themes erlauben Redakteuren, mit einem klaren Editor zu arbeiten, ohne dass das Layout danach kaputt ist.
Was Sie selbst prüfen können
- ✓Sind Impressum und Datenschutzerklärung aktuell?
- ✓Wird die Seite mobil korrekt angezeigt?
- ✓Lädt die Startseite unter 2 Sekunden?
- ✓Funktioniert das Kontaktformular tatsächlich?
- ✓Wann wurde zuletzt ein Backup gemacht?
Die Seite lädt spürbar langsam
Über zwei Sekunden gilt aktuell als langsam. Drei Sekunden sind kritisch. Vier Sekunden bedeuten: rund die Hälfte der Besucher ist schon wieder weg, bevor die Seite überhaupt fertig geladen hat. Häufigste Ursachen sind unkomprimierte Bilder, veraltete PHP-Versionen im Hosting, dutzende Plugins aus alten Zeiten, oder ein Page-Builder, der jeden Block dreifach lädt.
Sie finden sich nicht mehr bei Google
Googlen Sie Ihre Stadt plus Ihre Hauptleistung. Tauchen Sie auf der ersten Seite auf? In der Karte? Wenn nicht, fehlt entweder ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil oder die Website hat keine sauber aufbereiteten Inhaltsseiten zu Ihren Leistungen. Sieben generische Worte auf einer Über-uns-Seite reichen Google nicht aus — das System will spezifische, eigenständige Texte zu jedem Thema.
Anfragen brechen ab
Funktioniert Ihr Kontaktformular eigentlich noch? Senden Sie sich selbst eine Test-Anfrage. Kommt sie an? Landet sie im Spam? Klassische Fehlerquellen: abgelaufene SMTP-Zugänge, fehlende DSGVO-Checkbox, kaputte Captchas, die nach einem Browser-Update streiken. Eine Website, die Anfragen schluckt, ist schlimmer als gar keine — weil Sie nicht merken, dass Sie etwas verpassen.
Antworten in Kürze
Erste häufige Frage in einem Satz?
Kurze, konkrete Antwort. Ein oder zwei Sätze reichen — das ist auch SEO-technisch der ideale Umfang.
Zweite Frage, die Leser tatsächlich stellen?
Antwort ohne Fülltext. Wenn nötig: Link auf eine vertiefende Seite, aber nicht ablenken.
Dritte Frage zum Beitrag?
Wieder kurz und konkret antworten. Maximal drei Sätze.